Apulien-Bari Vecchia - wo Orecchiette entstehen

Manche Orte vergisst man nie. Nicht wegen ihrer Schönheit allein, sondern wegen der Menschen, die dort leben – weil sie ihre Türen öffnen, ihre Zeit teilen und ihr Wissen weitergeben.

Auf meinen Reisen durch Italien habe ich immer wieder genau solche Begegnungen erlebt. Begegnungen, die bleiben. Nicht geplant, nicht inszeniert, sondern gewachsen. Aus Gesprächen, aus gemeinsamen Stunden in Küchen, auf Feldern, an langen Tischen. Diese Menschen sind der Grund, warum meine Genussreisen existieren. Sie sind ihr Herz.

Hände, die Geschichte erzählen

In Bari Vecchia, im Arco Basso, sitzt Nunzia. Ihre Hände arbeiten ruhig, fast selbstverständlich. Orecchiette entstehen, eine nach der anderen – geformt aus Teig, Geduld und jahrzehntelanger Erfahrung. Hier wird nicht erklärt, hier wird gelebt.
Wenn ich ihr zusehe, verstehe ich wieder, was italienische Küche wirklich bedeutet: Weitergeben ohne viele Worte. Lernen durch Dabeisein. Respekt vor dem, was war.

Solche Momente lassen sich nicht planen. Man muss sie erleben dürfen.

Nunzia

Ihre Hände arbeiten ruhig, fast selbstverständlich. Orecchiette entstehen.

Ankommen und Zeit verlieren

Ein paar Kilometer weiter, eingebettet zwischen Olivenbäumen und alten Steinmauern, liegt die Masseria Spina. Ein Ort, der nichts beweisen muss. Hier wird man still. Zeit bekommt eine andere Bedeutung. Gespräche werden länger. Essen wird langsamer. Man kommt an – nicht nur körperlich. Die Menschen hier leben mit dem Land. Sie wissen, wann geerntet wird. Wann gewartet. Wann losgelassen. Dieses Wissen ist leise, aber tief. Und genau das macht es so wertvoll.

Masseria Spina

Hier wird man still. Zeit bekommt eine andere Bedeutung.

Geschmack mit Herkunft

Ob Olivenöl, Wein oder Gemüse – hinter jedem Produkt steht ein Mensch. Eine Familie. Eine Entscheidung für Qualität statt Geschwindigkeit.
Wenn wir auf meinen Reisen Produzenten begegnen, geht es nicht um Verkostung allein. Es geht um Herkunft. Um Geschichten. Um den Weg vom Feld auf den Teller.

Manchmal wird gekocht, manchmal nur geschaut, gefragt, probiert. Und manchmal steht man einfach da, hört zu und versteht mehr, als Worte sagen könnten.

Manchmal wird gekocht, manchmal nur geschaut, gefragt, probiert.

Was meine Genussreisen ausmacht

Diese Begegnungen lassen sich nicht alle in eine Reise packen. Und das sollen sie auch nicht. Jede Genussreise lebt von den Menschen, die zusammenkommen – von Offenheit, Neugier und dem Wunsch, Italien wirklich zu erleben.

Nicht als Kulisse. Sondern als Gefühl.

Genau daraus entstehen meine kulinarischen Reisen: aus Vertrauen, aus persönlichen Beziehungen und aus der Freude, all das zu teilen. Still. Echt. Und mit viel Amore.

Zurück
Zurück

Apulien - Azienda Agricola Savoia - Olivenöl mit Tiefe